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Kontakt

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Gebäudetechnik, Buttisholz LU

Manche Projekte sind alles andere als Standard – so wie die Reinigung in der Kirche Buttisholz. Millimetergenaue Manöver, eine enge Umgebung und der Einsatz einer Gelenkteleskopbühne HR 17 NE machten diesen Job zur Herausforderung. Wie das Team diese Aufgabe meisterte, welche Rolle das richtige Gerät spielt und warum Erfahrung hier unverzichtbar ist, erfahren Sie im spannenden Bericht.

Die wichtigsten Zahlen und Fakten auf einen Blick

  • Vorbereitungszeit: rund 1 Jahr (Planung, Bewilligungen, Denkmalpflege)
  • Einsatzgerät: 1 Gelenkteleskopbühne HR 17 NE
  • Mehrere Vor-Ort-Termine: Begehungen und Koordinationssitzungen
  • Arbeiten bei laufendem Betrieb: Gottesdienste, Beerdigungen, Anlässe
  • Komplette Innenreinigung: Decken, Wände, Statuen, Bilder, Kronleuchter, Fenster, Orgel
  • Zusatzmassnahme: Entlastung von Plattengräbern wegen Gewicht
  • Hohe Anforderungen: enge Platzverhältnisse, empfindliche Einrichtung
  • Voraussetzungen Personal: schwindelfrei, präzise, geschult im Umgang mit Hebebühnen
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Armin Bühler, Maler Crivellotto AG

Der Einsatz in der Kirche in Buttisholz war alles andere als Standard. Was war die Ausgangssituation und wo lag die grösste Herausforderung?

Die Ausgangslage war ein sensibler Innenraum mit sehr engen Platzverhältnissen und schützenswerter Ausstattung. Die grösste Herausforderung bestand darin, die passende Hebebühne, in diesem Fall eine Gelenkteleskopbühne HR 17 NE, auszuwählen und gleichzeitig Hindernisse wie die Orgel oder Kirchenbänke zu berücksichtigen. Zusätzlich waren aufwendige Schutz- und Abdeckarbeiten nötig. Der laufende Kirchenbetrieb mit Gottesdiensten, Beerdigungen und Anlässen erforderte zudem eine flexible und gut abgestimmte Planung.

Was genau wurde in der Kirche gereinigt und weshalb kam dabei eine Gelenkteleskopbühne zum Einsatz?

Es wurde praktisch der gesamte Innenraum gereinigt: Decken und Wände ebenso wie Statuen, Bilder, Kronleuchter, Fenster und die Orgel. Für diese Arbeiten in grosser Höhe und mit vielen schwer zugänglichen Bereichen war eine Gelenkteleskopbühne wie die HR 17 NE ideal. Sie ermöglicht präzises Arbeiten auch über Hindernisse hinweg und bietet gleichzeitig die notwendige Reichweite und Stabilität.

Eine Gelenkteleskopbühne durch eine Kirchentür und zwischen Bänken zu manövrieren, klingt nach Millimeterarbeit. Wie geht man so einen Einsatz konkret an?

Solche Einsätze erfordern eine sehr genaue Vorbereitung und ein eingespieltes Team. Bereits im Vorfeld werden mehrere Begehungen durchgeführt, um den optimalen Fahrweg festzulegen. Vor Ort ist dann präzises Manövrieren gefragt, oft auf engstem Raum. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern wie Maltech ist dabei entscheidend. In Buttisholz kam zusätzlich hinzu, dass Plattengräber wegen der Gewichtsbelastung speziell entlastet werden mussten.

Welche Rolle spielt dabei die Wahl des richtigen Gerätes? In diesem Fall die HR 17 NE?

Die Wahl des richtigen Geräts ist zentral für den gesamten Projekterfolg. Die HR 17 NE bietet genau die Kombination aus kompakter Bauweise, Wendigkeit und Reichweite, die für solche Innenarbeiten notwendig ist. Eine falsche Gerätewahl hätte direkte Auswirkungen auf Zeitaufwand, Kosten und Sicherheit.

Solche Einsätze funktionieren oft nur im Zusammenspiel mit Partnern. Wie lief die Zusammenarbeit vor Ort konkret ab?

Die Zusammenarbeit war sehr eng und gut strukturiert. Bereits in der Planungsphase gab es Koordinationssitzungen mit allen Beteiligten. Während des Einsatzes war eine klare Kommunikation entscheidend, insbesondere wegen des laufenden Kirchenbetriebs. Durch die Erfahrung aller Partner konnte der Ablauf effizient und reibungslos umgesetzt werden.

Wie viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl braucht es für solche präzisen Manöver. Was zeichnet für Sie einen wirklich guten Hebebühnenfahrer aus?

Ein solcher Einsatz verlangt viel Erfahrung und ein hohes Mass an Präzision. Neben einer fundierten Schulung im Umgang mit Geräten wie der HR 17 NE sind Schwindelfreiheit, technisches Verständnis und Ruhe entscheidend. Ein guter Hebebühnenfahrer arbeitet vorausschauend, bleibt auch in engen Situationen konzentriert und handelt jederzeit sicher.

Gab es einen Moment während des Einsatzes, bei dem ihr dachtet: „Okay, jetzt wird’s richtig knapp“?

Solche Momente gibt es bei komplexen Einsätzen immer wieder, insbesondere bei engen Durchfahrten oder schwierigen Positionierungen. Viel hängt auch von der Tagesform ab. Dank guter Vorbereitung und Erfahrung konnten diese Situationen jedoch jederzeit kontrolliert gemeistert werden – das gehört auch zum Reiz dieses Berufs.

Bei diesem Einsatz kam eine Gelenkteleskopbühne von Maltech zum Einsatz. Was überzeugt Sie an der Zusammenarbeit mit Maltech, insbesondere bei anspruchsvollen Projekten wie diesem?

Die langjährige Zusammenarbeit mit Maltech basiert auf Vertrauen und Zuverlässigkeit. Gerade bei anspruchsvollen Projekten ist es wichtig, sich auf das Material und den Partner verlassen zu können. Mit Maltech haben wir durchweg sehr gute Erfahrungen gemacht, sowohl bei der Beratung als auch bei der Bereitstellung der passenden Geräte wie der HR 17 NE.

Wie wichtig ist die Vorbereitung und Planung für solche Projekte? Und welche Rolle spielt die Erfahrung?

Die Vorbereitung ist ein entscheidender Faktor. Im Fall Buttisholz dauerte sie rund ein Jahr und umfasste Abstimmungen mit dem Kirchenrat, der Denkmalpflege sowie die Einholung von Bewilligungen und die Organisation der Hebebühne. Erfahrung hilft dabei, potenzielle Herausforderungen früh zu erkennen und effiziente Lösungen zu entwickeln – sie ist bei solchen Projekten praktisch unverzichtbar.

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Projektleiter

Benno Betschart, Projektleiter

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