Umbau Standort Birsfelden
Der modernisierte Standort Birsfelden unterstreicht die strategische Bedeutung der Region für Maltech. Im Rahmen des Umbaus wurde der langjährige Standort in den Birsterminals vollständig neu konzipiert und unter einem Dach gebündelt. Dies ermöglicht effizientere Abläufe, kürzere Wege sowie eine engere Zusammenarbeit und schafft Mehrwert für Mitarbeitende und unsere Partner.
Im Interview erläutert Patrick Moser, CEO, die strategische Überlegungen. Admir Abazi, Geschäftsleiter Service und Schulung und Tobias Leibundgut, Leiter Werkstätten und Infrastruktur, geben Einblick in die Umsetzung und den operativen Betrieb des Standorts.
Patrick: Strategie/Investition
Patrick, warum ist die Region Basel für Maltech strategisch so wichtig?
Die Region Basel spielt für Maltech seit vielen Jahren eine zentrale Rolle. Mit unserem Standort in den Birsterminals konnten wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und unsere Marktpräsenz stärken. Besonders die Nähe zur Stadt sowie die ausgezeichnete Verkehrsanbindung sind für uns entscheidende Standortvorteile. Gleichzeitig erkennen wir in der Region grosses Potenzial – sowohl für unser Vermietgeschäft als auch im Bereich der Ausbildung zur Bedienung von Arbeitsbühnen. Vor diesem Hintergrund war für uns klar, am Standort festzuhalten und gleichzeitig die Rahmenbedingungen gezielt zu optimieren. Mit der aktuellen Investition in den Ausbau haben wir die Grundlage geschaffen, um unsere Wachstumsstrategie nachhaltig und zukunftsorientiert umzusetzen.
Patrick, was war euch bei der Planung des neuen Standorts besonders wichtig?
Uns war es besonders wichtig, mit diesem Projekt die Grundlage zu schaffen, um unsere Wachstumsstrategie künftig erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir unsere Abläufe kontinuierlich weiterentwickeln und optimieren können. Gleichzeitig haben wir den Standort bewusst so konzipiert, dass genügend Raum für zukünftiges Wachstum vorhanden ist – insbesondere, um attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und unser Team vor Ort schrittweise auszubauen. Ein weiterer wichtiger Aspekt war für uns, die Bereiche Vermietung, Service und Ausbildung unter einem Dach zu bündeln. Dadurch stärken wir die Zusammenarbeit im Team und schaffen effizientere Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Admir, der Standort wurde komplett neu konzipiert. Was ist heute anders als früher?
Früher ist der Standort eher organisch gewachsen – heute folgt er einem klaren Gesamtkonzept. Wir haben alle zentralen Prozesse der Vermietung, Service und Ausbildung– bewusst an einem Ort zusammengeführt. Ein wichtiger Unterschied zu früher ist, dass die Schulungen jetzt direkt im Gebäude stattfinden. So greifen Theorie und Praxis viel enger ineinander. Diese räumliche Nähe bringt kurze Wege, schnellere Abstimmungen und effizientere Entscheidungen. Durch den direkten Austausch zwischen der Vermietung und dem Werkstattteam können wir Kundenanfragen schneller, konkreter und deutlich lösungsorientierter beantworten. Gleichzeitig haben wir den Standort so geplant, dass er nicht nur heute funktioniert, sondern auch für zukünftige Anforderungen gut aufgestellt ist.
Tobias (Bild) & Admir: Umsetzung/Betrieb
Tobias, wie wirken sich die neuen Strukturen konkret im Alltag aus – z. B. in der Werkstatt, bei der Geräteaufbereitung oder bei der Auslieferung?
Die neuen Strukturen verbessern unsere internen Abläufe genau dort, wo es für unsere Kunden spürbar ist. In der Werkstatt, bei der Geräteaufbereitung und bei der Auslieferung greifen die Abläufe noch besser ineinander. Durch den neu organisierten Bereich für die Geräteaufbereitung werden Mietgeräte effizienter geprüft, gereinigt und wieder bereitgestellt. Diese klare Struktur sorgt dafür, dass Geräte pünktlich, in einwandfreiem Zustand und mit hoher Qualität ausgeliefert werden können – ein echter Mehrwert für unsere Kunden.
Admir, ein neuer Schulungsraum ist ebenfalls realisiert worden. Welche Rolle spielt die Ausbildung bei euch?
Ausbildung hat bei uns einen zentralen Stellenwert. Der neue Schulungsraum ist direkt in unsere Infrastruktur integriert und verbindet Theorie und Praxis auf ideale Weise. Durch den direkten Blick in die Werkstatt können technische Themen bei Bedarf sofort an der Maschine erklärt werden. Gerade im Umgang mit Hubarbeitsbühnen ist fundierte Ausbildung entscheidend – denn Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Deshalb schulen wir konsequent nach IPAF- und VSAA-Standards.
Tobias, du hast neu die Rolle als Leiter Werkstätten & Infrastruktur übernommen – was sind deine Schwerpunkte?
Mein Fokus liegt auf zwei zentralen Bereichen: der Führung und Weiterentwicklung unserer schweizweiten Werkstattorganisation sowie einer zukunftsorientierten Infrastruktur an unseren Standorten. Dabi ist mir wichtig, klare Führungsstrukturen und gute Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu schaffen. Gleichzeitig treibe ich die Vereinheitlichung von Prozessen voran und stelle sicher, dass Qualität, Sicherheit und operative Leistungsfähigkeit nachhaltig gewährleistet sind.
Wir möchten uns beim TEAM in Birsfelden bedanken!
Zum Schluss möchten wir unserem Team in Birsfelden unseren herzlichen Dank aussprechen. Über einen längeren Zeitraum in einem Provisorium zu arbeiten, ist alles andere als selbstverständlich. Umso beeindruckender ist es, mit wie viel Engagement, Flexibiltät und Einsatz unsere Mitarbeitenden diese Phase gemeistert und tagtäglich grossartige Arbeit geleistet haben. Dieses ausserordentliche Commitment schätzen wir sehr.